Mittwoch, 11. Mai 2011

Mooloolaba (Sunshine Coast)

3. Mai – 5. Mai: Unser nächstes Ziel sollte die Sunshine Coast sein. Diese hat natürlich wie auch die Gold Coast wieder mehrer Orte. Wir hatten noch nichts gebucht und sind einfach drauf losgefahren. Erst hatten wir an Noosa überlegt. Dieser Ort liegt sehr nördlich und bildet das Ende der Sunshine Coast. Noosa ist eher etwas hochpreisig und luxuriös. Wir hatten mal kurz in Internet geguckt, aber außer Motels nichts gefunden, was in unser Budget passt. Aber von Motels versuchen wir ja erst einmal Abstand zu nehmen. Über den Highway M1 sind wir dann von Brisabane Richtung Sunshine Coast gefahren. Anschließend haben wir den Sunshine Motorway gesehen und haben uns gedacht, das muss es sein. Dieser führte uns auch direkt nach „Maroochydore“. Wir denken, dass das quasi die Hauptstadt der
Sunshine Coast ist. An einer Bucht haben wir Pause gemacht und nochmals im Internet nach einer Unterkunft gesucht und auch gebucht. Für die nächsten zwei Nächte soll das „Newport Mooloolaba“ unser nächstes zu Hause sein. Die Ausstattung hörte sich der luxuriös an. Dort sind wir dann auch hingefahren und haben doch tatsächlich ein Motelzimmer bekommen. Eigentlich ging hier eh alles in die Hose. Unsere Reservierung ist dort nicht eingegangen. Am Empfang saß der Hausmeister, der von Tuten und Blasen keine Ahnung hatte. Erst einmal haben wir uns das Motelzimmer angeschaut. Die Motelzimmer in diesem Komplex waren ganz unten und man kann fast sagen mit Brettern zugenagelt. Aber das war nicht das, was wir uns für diesen Preis vorgestellte haben und erst recht nicht,
was wir gebucht hatten. Gebucht hatten wir ein Studio mit allem pi pa po. Also zurück zur Rezeption. Gott sei Dank war auch die richtige Dame wieder eingetroffen. Wir haben ihr alles erklärt. Sie konnte uns auch verstehen, aber meinte, wir hätten das Zimmer gebucht (ein Studio und ein Motelzimmer wären dasselbe, wers glaubt!?!?). Außerdem meinte sie, dass die Buchungsseite, welche wir benutzt haben falsch sei und sie mit denen schon ein Mal Probleme hatten. Aber das juckt uns ja nicht, wir wollen ja nur das was uns so verkauft worden ist. Irgendwann hatten wir sie dann soweit, dass wir ein besseres Zimmer bekommen haben. Es lag im 11. Stock mit direktem Blick aufs Meer und wir hatten eine riesige voll ausgestattete Küche, ein großes Wohnzimmer, 2 Bäder, 2 Schlafzimmer und 2 Balkone. Also, geht doch, warum nicht gleich so. Sie gab uns noch mit auf den Weg, dass normalerweise die Nacht 280 $ kosten würde. Na und? Wen juckt das, wir bleiben bei unseren 110$ Nacht. Dieser Tag war sehr durchwachsen und wir haben später uns ein gutes Dinner gekocht.

Am Mittwoch Morgen kam sofort früh morgens die Sonne ins Schlafzimmer und schrie: Desi, Seppi aufstehen. Schweren Herzens krochen wir aus dem Bett, aber bei dem Licht und der Hitze war an schlafen nicht mehr zu denken. Diesen Tag haben wir am Strand verbracht. Man muss ja echt sagen, so viel haben wir von der Sunshine Coast nicht gesehen, aber es sah auch alles nicht so prickelnd aus. Was man jedoch sagen muss, die Internetverbindung war ein Alptraum. Mal war kurz Netz da, dann wieder weg. Und es war sehr sehr langsam.

Dienstag, 10. Mai 2011

Brisbane


Brisbane bei Regen
 29. April – 3. Mai: Wir sind aufgewacht und draußen schien die Sonne. Schnell haben wir unsere Sachen zusammen gepackt, gefrühstückt und haben dann ausgecheckt. Wir haben beschlossen, bevor wir Kurs auf Brisbane nehmen, bei diesem Wetter noch einmal kurz Sea World zu besuchen. Unser Besuch am Dienstag war so nass, überfüllt und man hat so wenig gesehen und hatte wenig Spaß. Nach einer 10 minütigen Autofahrt waren wir auch da. Wir haben uns die Tiere noch einmal angeschaut und auch die Delfinshow. War wieder einmal beeindruckend. Falls wir es noch nicht erwähnt hatten, es gab auch ein paar Fahrgeschäfte. 2 Rollercoaster, 2 Wasserbahnen, 1 Seilbahn, Wassertretboote und für die kleinen auch einige Fahrgeschäfte. Diese wollten wir bei dem Wetter auch gerne mal nutzen.
Skulptur im King Edward Park
Aber als wir am jeweiligen Eingang standen, hatten bis auf eine Wasserbahn alle geschlossen. Für die Seilbahn war es zu windig. Die beiden Rollercoaster hatten eine Inspektion und sollten gegen Mittag erst wieder aufmachen. Die andere Wasserbahn hatte für sehr lange geschlossen, da dort umgebaut oder sogar abgerissen werden sollte. Also im Großen und Ganzen wohl mal wieder Verarschung. Gegen 12.30 Uhr fing es dann auch wieder an zu regnen. Das war für uns das Zeichen den Park zu verlassen und Kurs auf Brisbane zu nehmen. Eine Stunde später kamen wir auch dort an. An dieser Stelle müssen wir wahrscheinlich nicht erwähnen, wer wieder fahren musste. Natürlich die Stadtfahrerin. Wir haben wieder ein Apartment bzw. Studio (Medina Executive Brisbane) gemietet. In dieser Art dachten wir das jedenfalls. Als wir ins Zimmer kamen, war das Zimmer echt schön, aber die Kochplatten fehlten. Das war es wohl mit selber gesund kochen, also doch wohl wieder Fastfood. Schnell haben wir im Internet nachgeschaut, ob wir das wirklich so gebucht hatten. Ja, haben wir. Unser Zimmer hat nur eine Kochnische und das Apartment mit einem Schlafzimmer eine komplette Küche. Leider haben wir bei der Überprüfung bei booking.com auch den Preis gesehen, wenn wir jetzt gebucht hätten. Ja, dann hätten

Treasury Casino

wir 65 $ gespart und hätten sogar das Apartment mit Schlafzimmer gehabt. Ärgerlich. Wir werden bald wieder erst am selben Tag unsere Unterkunft suchen, wird wohl besser so sein. Aber in diesem Fall haben wir es gemacht, da die Zimmer in Brisbane knapp wurden und auch die Preise gestiegen sind. Denn: Am Montag ist mal wieder Feiertag. Labours Day. Es gibt wohl wieder einige Städtereisende. Aber danach sollte die Zeit von Feiertagen und Ferien hoffentlich erst mal vorbei sein und wir bekommen günstigere Unterkünfte. Schnell haben wir uns Stadtfertig gemacht und sind Richtung City gelaufen. Diese ist zu Fuß etwa 15 Minuten entfernt. Wir waren noch nicht weit gekommen, als es über uns am Himmel ziemlich schwarz war. Wir haben es gerade so geschafft, unsere Köpfe vom Himmel wieder auf die Straße zu richten, da
fing es auch schon an zu schütten. Aber fragt nicht nach Sonnenschein. Selten haben wir so etwas erlebt. Wir hatten Glück, wir mussten nur noch darauf warten, bis die Fußgängerampel grün wurde und gegenüber war ein schönes Gebäude zum Unterstellen. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie lange es dauern kann, bis so eine Ampel grün werden kann. Das war von Brisbane ja ein toller Empfang für uns. Im Übrigen war es auch nicht gerade warm. Auf der Straße bildete sich in Kürze ein ganzer Fluss (war am Berg an einer Kreuzung gelegen). Irgendwie war es auch beeindruckend. Nach 20 Minuten war alles vorbei und wir konnten bei leichtem Regen weiter ziehen. Gott sei Dank hatten wir ja einen Schirm dabei. Wobei wir sagen müssen, dass diese beiden Deutschland wohl nicht wieder sehen werden. Schon an der Gold Coast hat der Wind Desi’s Schirm zum Krüppel gemacht (Tantchen tut mir echt Leid, was aus deinem Geschenk geworden ist) und Sebastians ist schon krüppelig in Australien eingereist. Na, wenigstens schon mal 1 kg weniger Gewicht. In der City angekommen, sind wir erst mal durch die Geschäfte geschlendert und haben in einem der zahlreichen Footcourts bei einem Italiener Nudeln gegessen. Seppi

 hatte eine Art Spaghetti Carbonara und Desi Spirelli mit einer Bolognese-, Hühnchen-, Gemüsesoße. War ganz gut. Auf dem Rückweg wurden wir mal wieder ganz nass und haben gefroren. Sollen wir Euch verraten, was wir dann gemacht haben, als wir wieder im Hotel waren???? Wir haben den Zimmereigenen Jacuzzi mit Wasser gefüllt und haben im warmen Wasser das Blubber genossen. Schön.





City Hall Brisbane

Den Samstag und den Montag fassen wir mal zusammen. Da haben wir eben halt die üblichen Dinge einer Städtetour gemacht. Der einzige Unterschied der beiden Tage liegt daran, dass das Wetter am Samstag durchwachsen war. Mal hat die Sonne geschienen und es war zu heiß, später war es bedeckt und etwas frisch und wieder ein paar Minuten später hat es geregnet. Und das eben so im Wechsel. Montags jedoch war strahlend blauer Himmel, es waren angenehme 27° C und eine leichte Briese wehte. Wir sind durch die Stadt geschlendert, haben Kaffee getrunken, Eis gegessen, Eisschokoladen getrunken… Außerdem haben wir uns alle wichtigen Sehenswürdigkeiten angeschaut. Wir waren im Botanischen Garten, im Museum, im King Edward Park, das Treasury Casino haben wir gesehen (Desi durfte natürlich mal wieder nicht rein, war ja klar), City Hall Brisbane, Story Bridge. Außerdem waren wir in den Southbank Parklands. Dies ist eine riesige Parklandschaft am Brisbane River gelegen. Hier kann man Fahrrad fahren, laufen, Inliner fahren… Außerdem gibt es umsonst einige Poollandschaften (besonders auf die kleinen Gäste ausgelegt) mit einigen Plantschattraktionen. Diese werden sogar von Lifeguards beaufsichtigt. Man kann dort Essen oder auch einfach ein BBQ veranstalten. Denn natürlich auch hier gibt es Grills, die jeder für umsonst benutzen kann. So etwas ist einfach nur herrlich und dort fühlen wir uns auch am wohlsten. Es ist alles so locker und easy und jeder hat einfach nur Spaß (vielleicht bis auf ein paar trotzige Kids, die kein zweites Eis bekommen haben J).

Am Sonntag haben wir Brisbane verlassen. Wir sind noch einmal Richtung Gold Coast gefahren. Bis dahin waren wir ja immer noch nicht im Wet’n Wild Park. Es war bei unserer Zeit an der Gold Coast immer zu schlechtes und vor allem kühles Wetter. Aber an diesem Sonntag waren es etwa 25°C warm. Wenn die Sonne geschienen hat war es super angenehm. Hat sie sich jedoch vor ein paar Wolken versteckt, wurde uns ein wenig kalt. Wie der Name wahrscheinlich schon verrät, ist der Wet’n Wild Park ein Aqua Park, der eigentlich mehr zum Fun als zum schwimmen einlädt. Es gibt eine riesige Anzahl von Wasserrutschen und ein „sozusagenes Schwimmbecken“, welches aber von Flach nach Tief geht und alle paar Minuten zu einem Wellenbad wird. Jedoch ganz anders als in Deutschland. In Deutschland kommen ein paar leichte Wellen auf einen zu, hier ist es wie im Meer. Achso, es gibt auch noch den „Calypso Beach“, welcher aber aus unerklärlichen Grund an diesem Tag geschlossen war. So wie wir das auf der Karte gesehen haben, ist dies eine riesige Poollandschaft mit Strömung. Man legt sich in einen Schwimmreifen und lässt sich einfach treiben. Und es gibt einige Liegemöglichkeiten. Das ganze ist aber bestimmt 1/4 des ganzen
Parks. Als erstes waren wir kurz im „Giant Wave Pool“, der schon beschrieben Wellenpool. Dort haben wir erst einmal festgestellt, dass das Wasser doch entgegen unserer Erwartungen sehr sehr frisch war. Danach sind wir auf den „Super 8 Racer“. Hier bekommt man eine Matte, auf die man mit Kopf nach vorne eine Wellenrutsche nach unten rutscht. Aber man rutscht mit insgesamt 8 Leuten nebeneinander und das sogar mit Startpfiff. Es war so lustig, dass wir bestimmt drei- oder viermal hintereinander gerutscht sind. Danach sind wir auf die „River Rapids“. Das waren 4 Rutschen, wie wir sie aus unseren einfachen Schwimmbädern kennen. 2 waren oben offen und 2 oben geschlossen. Es gibt nur zwei Unterschiede zu den deutschen Rutschen. 1) Die Länge ist viel länger; 2) das Tempo ist wesentlich rasanter. Hat schon gefetzt, jedoch haben wir dafür bestimmt eine Stunden lang angestanden und das ist die Sache dann
irgendwie nicht mehr wert gewesen. Aber zu den Anstellzeiten nachher mehr. Als nächste Wasserbahn stand der „Mammoth Falls“ auf dem Programm. Dafür mussten wir sehr viele Treppen nach oben steigen. Dort kam man dann mit insgesamt bis zu 6 Leuten in ein rundes Schlauchboot und ist dann mit der Strömung und einigen Kurven nach unten gerutscht. Natürlich hat sich das Boot gedreht und an den Wänden schön nach oben geschleudert. Uns saßen zwei Kids gegenüber, manchmal ging einem der Gedanke, durch den Kopf, dass die gleich auf einem liegen (wenn sie sich nicht gut genug festhalten). Danach ging es ab in das „Black Hole“. Hier durften wir zu zweit zusammen rutschen. Desi vorne und Seppi hinten (der leichtere musste vorne sitzen). Allerdings in einem ovalen
Schlauchboot. Es war total dunkel in dieser Rutsche und man wusste nicht, was als nächstes kam. Ab und an kam das Wasser ins Gesicht gespratzt, dann ging es in die Kurve oder steil nach unten. Es war echt strange. Im Anschluss sind wir sofort auf die „???“ geeilt. Diese war ähnlich wie der „Mammoth Falls“. Hier war das Schlauchboot jedoch oval und es konnten 2 oder 3 Leute auf das Schlauchboot. Diesmal war es aber okay, dass wir beide alleine zusammen rutschten. Es war sehr lustig und man wurde gut nass. Am selben Turm befand sich auch die Rutsche „Mach5“. Das ist Australiens längste, schnellste und steilste Wasserrutsche. Erst geht es ein kleines Stück am Anfang wie bei einer gewöhnlichen Rutsche und dann ein freier Fall nach unten. Zumindest fühlt es sich genau so an. Von diesen Rutschen gab es drei

Wheel of Brisbane
 Stück, so dass wir nebeneinander und zur selben Zeit rutschen konnten. Seppi hat das ganze mit Schmerzen am Rücken hinter sich gebracht und hatte nicht so viel Freude und Desi hatte Spaß, hat jedoch so viel Wasser durch die Nase aufgenommen, dass der tägliche Wasserbedarf eines Menschen für diesen Tag gedeckt war. So fühlte es sich dann auch in der Nase und im Rachen an und er Bauch war prall gefüllt. Lecker Chlorwasser, delicious! Jetzt gab es für die beiden Wasserratten erst einmal eine kleine Pause. Und auch eine neue Schicht Sonnencreme musste her. Falls ihr es noch nicht wisst, cremen, cremen und nochmals cremen ist die Devise. Sonst wird es schnell rot (bei uns braucht es in der Sonne ohne Sonnencreme dafür keine 10 Minuten). Nach der Pause haben wir uns in ein neues Abenteuer gestürzt und zwar in den „Tornado“. Es ist wieder eine Rutsche mit Schlauchboot und ist für 2-4 Leute ausgelegt. Leider mussten wir unser Schlauchboot selbst nach oben transportieren. Das war nicht ganz einfach, denn es war schwer, unhandlich und glitschig. Oben angekommen, durften wir uns in einen Wasserstrudel setzen und sind erst eine blau/orange Röhre runtergerutscht. Erst ganz harmlos und dann wie ein freier Fall nach unten in den


Anzac Square
 Tornado rein. Dieser sieht übrigens so aus, wie man ihn sich vorstellt. Wir haben uns gedreht, sind steil auf der einen Seite des Tornados hoch, dann wieder runter und zur anderen Seite hoch. Das Tempo war echt rasant. Aber es hat so etwas von gefetzt, dass wir das sofort wiederholt haben. Im Übrigen ist rückwärts rutschen und im freien Fall viel viel heftiger als vorwärts. Bei dieser Rutsche durften wir beide diese nette Erfahrung machen. Die Nachbarrutsche zum Tornado war die „Kamikaze“. Dies ist wie eine Schiffschaukel und man erreicht um die 50 km/h. Man steigt oben in ein Schlauchboot ein, einer muss vorwärts starten und einer rückwärts. Nachdem man abgelegt hat kann sich das ganze Boot drehen. Seppi hasst Schiffschaukeln und ist nur Desi zu Liebe mit darauf gegangen. Einzige Bedingung war, dass Desi rückwärts startet. In seinem kleinen Kopf ging aber auch gleichzeitig der Gedanke, dass Desi ja leichter ist und das Boot sich auf der anderen Seite oben ja deswegen drehen muss, also heißt es für ihn, dass er nur vorwärts rutschen muss. Schlauer Physiker, aber warte mal ab… Als wir oben am Turm angekommen sind war der steile (mal fast wieder freie) Fall hart für uns anzuschauen. Aber wie heißt es sogleich. Augen zu und durch. Wie versprochen ist Desi rückwärts gerutscht. Das Boot legte ab. Aus


Old Windmill
 Desis Mund kam nur ein Schreigelache (wie soll man es anders beschreiben) und Seppi brabbelte mit panikgefülltem Gesicht so etwas wie: Gleich ist es vorbei, gleich ist es vorbei. Sein Plan ging nicht auf, das Boot hat sich auf der anderen Seite nicht um 180° gedreht, sondern nur um 90°, so dass wir ab diesem Zeitpunkt beide seitlich hin und her geschwenkt sind. Jetzt blieb noch eine Rutsche für uns offen. Und zwar der „Aqua Loop“. Wie der Name schon sagt, hat diese Rutsche einen Looping eingebaut. Wir waren auf dem Weg dorthin, als die Durchsage kam, dass der Park jetzt schließen wird und jeder sich zum Ausgang begeben sollte. Was war es schon so spät? Trotzdem sind wir noch zur Rutsche geeilt, das wollten wir nicht verpassen. Aber sie war schon abgesperrt. Ob es jetzt Glück oder Pech war, werden wir wohl nie erfahren, denn ein bisschen schiss hatten wir ja schon.





Brisbane bei Nacht
 Fazit: Wir hatten sehr viel Spaß. Die Sicherheit wird hier echt sehr groß geschrieben. An jeder Rutsche stand ein Lifeguard oben und einer unten wo es wieder ins Wasser geht (von einigen Rutschen gab es mehrere, dementsprechend auch mehr Lifeguards). Es wird darauf geachtet, dass keiner zu früh rutscht. Rutsche ist mit Gittern so lange abgesperrt, bis die Freigabe erteilt wurde. Freigabe wird jedoch erst erteilt, wenn keiner mehr in der Rutsche ist. Sprich: Derjenige der vor dir rutscht, muss unten angekommen sein. Dadurch musste man manchmal echt lange warten. Auch an dem Wave Pool waren bestimmt 6 Lifeguards. Und ein sehr großer Unterschied zu deutschen Rutschen ist, dass man hier nicht jeden Rohrübergang merkt. Es ist einfach gut verarbeitet und auch die Badesachen waren danach nicht angeraut.

Southland Parklands

Southland Parklands

Southland Parklands

Southland Parklands

Southland Parklands

Story Bridge

Custom House




Wir hatten im übrigen einen super Ausblick vom Balkon aus, wie ihr nachfolgend sehen könnt. Da wird man doch immer daran erinnert, dass man hunger hat. Ob wir bald als Stammgäste Sonderkonditionen bekommen?



Montag, 2. Mai 2011

Goodbye New South Wales, Welcome Queensland: Gold Coast

24. April – 29. April: Heute hatten wir wieder einige Kilometer vor uns. Das nächste Ziel war die Gold Coast. Aber wir hatten einen Stopp in Byron Bay eingeplant. Eigentlich wollten wir dort nächtigen, aber es war überhaupt nichts mehr zu bekommen. Weder zu niedrigen noch zu teuren Preisen. Byron Bay ist ein Hippieort und auch zugleich der östlichste Punkt Australiens (zumindest vom Festland). Als wir in die Stadt/Ort ankamen war es einfach nur katastrophal. Überall nur Menschen. Sie liefen einfach über die Straße, ohne auch nur mal zu gucken. Autos ohne Ende. Dieser Ort war für das einfach nicht gemacht. An der Hauptstraße kam ein Infocenter, wo wir auch schnell mal reingehüpft sind (dort wo wir geparkt haben, hätten wir eigentlich nicht parken dürfen). Weiter ging es. Wir wollten zum Leuchtturm und somit zum östlichen Punkt. Aber erst einmal dahin kommen. Die Straßen waren so etwas von überfüllt. Um zum Leuchtturm zu kommen, mussten wir einen Berg hochfahren. Aber die Parkplätze (für 7$) waren alle schon weg und es herrschte dort oben einfach nur Chaos. Überall Menschen und Autos. Vor dem Leuchtturm gab es einen Kreisel, wo wir drehen konnten und wieder nach unten fahren konnten. Aber auch auf dem Weg nirgends ein Parkplatz. Der nächste Parkplatz war etwa 4 km entfernt (wenn da noch etwas frei gewesen wäre) und bei dem heißen Wetter hatten wir irgendwie keine Lust, diese lange Strecke bergauf zu gehen. Also haben wir den östlichsten Punkt nur mit dem Auto angefahren und keine Bilder gemacht. Auch in die Stadt wollten wir wegen Überfüllung und keinem Parkplatz nicht gehen. Also sind wir direkt weiter an die Gold Coast gefahren. Was wir auf dem Weg aus der Stadt gesehen haben, ist unbeschreiblich. Auf der anderen Seite sind wir an einer Autoschlange vorbei, die bestimmt 5 km lang war. Alle wollten sie nach Byron Bay. Und es ist wirklich nur ein kleiner Ort. Merke: Man sollte an Ostern oder sonstigen Tagen nicht Kurs auf Byron Bay nehmen. Zwischen Byron Bay und der Gold Coast hieß es dann: Goodbye New South Wales; Welcome Queensland. Jetzt lernen wir unseren dritten Staat kennen J.
Jetzt haben wir es endlich geschafft und sind an der Funcoast angekommen. Wir hatten Glück und haben für die Nacht von Ostersonntag auf Ostermontag noch ein Motel an der Goldcoast bekommen. Genauer gesagt in Labrador. Naja, vielleicht war es nicht wirklich Glück. Haben eine Nacht im Limassol Motel übernachten müssen. Dafür mussten wir echt viele Dollar auf den Tisch legen und es war eine echte Absteige, dabei war der Internetauftritt eigentlich ganz gut. Das Zimmer inkl. allem war einfach nur dreckig und Tiere lebten auch in diesem Raum. Desi hat noch einmal den Schlafsack zum Einsatz bringen können. Am liebsten wären wir wieder abgereist, aber wohin wenn alles ausgebucht ist? Augen zu und durch. Wir haben uns davon den Tag nicht verderben lassen und sind nach der Ankunft ab zur Promenade und somit zum Strand. Die Sonne schien und es war einfach nur herrlich. Strandleben mitten in der Stadt. Die Gold Coast hat ca. 500.000 Einwohner und ist die sechstgrößte Stadt Australiens. Die Strände sind lang (über 50 km) und feinsandig. Ein Traum. Es gibt etwa 300 Sonnentage im Jahr. Im späteren werdet ihr lesen, wie viele wir davon gesehen haben. Brisbane ist nur 70 km entfernt (wird im Übrigen unser nächstes Ziel sein).

Die Nacht im super Motel haben wir einigermaßen überstanden. Hoffentlich haben wir jetzt keine Flöhe oder Läuse J. Unser Ziel für den heutigen Tag war Sea World. Wir kamen auf den Parkplatz gefahren und wunderten uns schon, warum es so leer war. Die Antwort bekamen wir schnell. Es war ANZAC Day (wir dachten ANZAC Day sei am Dienstag) und der Park öffnete erst um 13.30 Uhr. Blöd war, dass es erst 10 Uhr war. Also was tun? Wir sind erst einmal zum nächstgelegenen Mc Donald’s und haben uns zum Frühstück mal ein Big Mäc Menü und Grand Angus Menü reingepfiffen. Danach sind wir zum Beach gefahren und haben Strandspaziergang gemacht. Ab 14 Uhr konnten wir in unsere neue Unterkunft. Das Palazzo Colonnades. Mal wieder ein Apartment. Mit Apartments kommen wir gut klar und werden diese für unsere restliche Reise bevorzugen. Das Einchecken ging wieder über Telefon und Tresor, da die Rezeption unbesetzt war. Aber da haben wir ja schon fast Routine drin. Am Nachmittag haben wir dann unseren neuen Bezirk Surfers Paradise unsicher gemacht. Surfers Paradise ist voll von Touristen und ein richtiger Partyort. Wir waren ein bisschen bummeln, erkundeten den Ort, haben Leute beobachtet und einfach nur den Nachmittag genossen. Am Abend hatten wir etwas Pech. Wir wollten uns mal einen schönen Salat mit Putenstreifen machen. Nach all dem ganzen Fastfood der letzten Wochen eine willkommene Abwechslung. Leider waren alle Lebensmittelgeschäfte geschlossen. Also dachten wir uns, dann essen wir einfach nur Toast mit Nutella (hatten wir noch gehabt). War leider auch nichts, als wir ihn auspackten war er ein wenig verschimmelt. Also doch wieder Fastfood. Wieder ab ins Zentrum. Ist übrigens in 5-10 Minuten zu Fuß erreichbar.

Am nächsten Tag (Dienstag) ging es dann doch endlich ins Sea World. Die Sonne schien und es sah nach einem herrlichen Tag aus. Wir haben unseren VIP Pass gekauft und können somit so oft wir wollen ins Sea World, Movie World und Wet’n Wild. Natürlich war durch den freien Tag alles hoffnungslos überlaufen. Man konnte kaum vor oder zurück. Als erstes nahmen wir Kurs auf die Fütterung der Sting Rays. Diese schwammen in ihrem Becken und man konnte sie mit kleinen Fischen füttern und auch anpacken. Sting Rays sind echt glibberig. Und auch relativ ungefährlich, sie stechen nur in absoluter Notlage oder wenn sie stark bedrängt werden. Normalerweise versuchen sie Menschen zu umgehen, es ist äußerst selten, dass man auf einen Rochen tritt. Selbst dann versuchen sie sich zurück zu ziehen, denn wenn sie ihren
Stachel verlieren braucht dieser mehrere Monate um nach zu wachsen und in dieser Zeit sind sie schutzlos. (Also Beate warum hast du damals in Florida nur diesen kleinen Rochen bedrängt? Er war mehrere Monate schutzlos seinen Feinden ausgeliefert J). Anschließend ging es zur Delfinshow. Hier muss man schon sehr früh sein, um noch einen guten Platz zu bekommen. Aber wir hatten Glück. Die Tiere sind schon beeindruckend und die Show war spitze. Zum Ende hin fing es dann an zu regnen. Aber so richtig. Wir sind dann unters Dach geflohen und nach 10 Minuten hörte es auf. Zumindest vorerst. Weiter ging es zu den Pinguinen. Und auch der Regen wollte die kleinen Schnabeltiere sehen. Es goss wie aus Eimern. Das einzige Dach was wir sehen konnten, war das Haus der Monorailbahn. Stand zwar erst einmal nicht auf dem Programm, aber besser als komplett nass zu werden. Leider wollte der Regen auch nicht mehr aufhören und es regnete den kompletten Tag durch. Widerwillig haben wir uns noch alle anderen Tiere und die Robbenshow im nassen angeschaut und sind dann pitschepatsche Nass zurück zum Apartment gefahren. Irgendwie waren wir so nass, dass wir darüber einfach nur lachen konnten. Nach einem Kleidungswechsel ging es dann ab in die Stadt einkaufen und bummeln und mal wieder das Leben genießen.








Mittwoch in Surfers Paradise. Und Regen, Regen, Regen. Eigentlich wollten wir mal ins Wet’n Wild, wo Regen eigentlich ja auch nicht stört, denn wir werden ja eh nass, aber es war auch unangenehm kalt. Also was tun? Überlegt und überlegt… Die Entscheidung stand: Outlet Shopping Centre. Auf ging’s. Es war natürlich sehr viel los. Klar, bei dem Wetter. Im ersten Laden hat Desi erst mal die Trendunterwäsche von Australien gekauft, im nächsten Laden einen stylischen Roxy-Bikini und dann kam Esprit. Für Desi die absolute Hölle. Alles super super super gute Preise und so schön. Unbeschreiblich. Großes Problem: Wir haben weder Platz, noch das nötige freie Gewicht im Rucksack. Das war für Desi ein Alptraum. Aber ein bisschen mussten wir doch kaufen. Sebastian hat 2 Hemden (ein langarmiges und ein kurzarmiges) und Desi eine Hose und ein Oberteil bekommen. Für das alles haben wir bloß 80 $ bezahlt (z.Zt. 58 €, aber nur wegen dem super schlechten Kurs). Am Nachmittag sind wir wieder ins Zentrum von Surfers Paradise. Haben dasselbe gemacht wie sonst auch. Übrigens liegt das auch direkt am Meer.

Q1 - das höchste Gebäude der Südhalbkugel
Und immer nur Regen. Am Rückweg liefern wir auf dem Bürgersteig und auf zwei Balkonen über uns hörten wir sehr laute Teenieschreie. Wir dachten, hier muss doch irgendwo ein Popstar um die Ecke sein. Wir haben gehört, dass Justin Biber in Brisbane ist und zur Gold Coast ist es von dort aus auch nur einen Katzensprung. Wobei dieser kleine Junge uns ja so gar nicht interessiert und singen kann er erst recht nicht. Aber dem war nicht so. Auf der anderen Seite wurde jemand angefahren. Es war ein schlimmer Anblick und auch das Gewinsel dabei vom Opfer und dabeistehenden Leuten. Manche Leute haben an unserer Kreuzung tatsächlich die Seite gewechselt, um direkt auf der anderen Seite daran vorbei zu laufen. Unverständlich. Und auch sonst füllte sich alles sehr schnell und alle gafften. Nur die deutschen aus dem Hickengrund wussten mal wieder was sich gehört. Haben nur einen kurzen Blick beim Laufen riskiert und sind dann schnell weiter geradeaus gelaufen. Und selbst dieser kurze Anblick (obwohl wir das Opfer nicht richtig erkannt haben) hat gereicht, um den ganzen Abend darüber nachzudenken. Auf dem Weg nach Hause kamen uns sämtliche Feuerwehrautos und der Krankenwagen entgegen. Am nächsten Tag haben wir in der Zeitung gelesen, dass es sich um einen 8-jährigen Jungen handelte, der eine Kopfverletzung erlitt.

Der nächste Tag brach mit Regen an. Vielleicht kann man auch sagen, dass er fortgeführt war. Also sind wir es erst einmal locker angegangen. Frühstücken und versucht im Internet nach einer neuen Unterkunft für Brisbane zu gucken. Aber eine absolute Katastrophe. Den Internetempfang den wir dort und auch die Tage zuvor hatten war schrecklich. So langsam. Um eine Seite zu laden, musste man 15-20 Minuten warten. Da vergeht einem echt die Lust. Seppi hat eine E-Mail versendet oder man sollte besser sagen wollte eine E-Mail versenden. Diese wurde einfach abgebrochen. Gegen Mittag klarte es dann auf. Wir haben schnell unsere Sachen zusammengepackt und ab zum Auto. Ziel: Movie World. War nur etwa 15 km entfernt und wir hatten ja durch unser VIP Ticket freien Eintritt. Deshalb
war es nicht so schlimm, dass der Park nur noch 3 Stunden offen war. War für uns auch ausreichend. War ähnlich wie in Movie World in Deutschland, nur kleiner. Die Shows waren fast alle schon vorbei oder überfüllt, so dass wir nicht mehr drauf kamen. Vor den Fahrgeschäften riesige Schlangen. Nur bei der Wasserbahn kam man wirklich sofort dran. Ob das an dem schlechten Wetter lag? Zwischenzeitlich kamen immer mal wieder kleiner Schauer vom Himmel. Nach unserem Besuch im Movie World ging es wie immer mal wieder ins Zentrum von Surfers Paradise. Ihr wisst ja was wir dort gemacht haben J. Einfach wieder das Leben genossen.




Einige Dinge müssen wir zu Surfers Paradise noch angeben. Dort gibt es eine Superduck oder auch die Aquaduck. Wir sind nicht damit gefahren und haben auch keine Bilder gemacht, jedoch werden wir mal gucken, ob wir im Internet welche finden. Als uns dieses Gefährt das erste Mal entgegen kam, mussten wir tierisch lachen und haben uns gefragt, was das wohl sei. Später stellte sich heraus, dass es ein Bus und zugleich ein Schiff ist, welches Touristenrundfahrten auf ganz besondere Art und Weise durchführt. Auch zu erwähnen zu Surfers Paradise sind die „Meter Maids“. Diese Mädels sind leicht bekleidet und zwar nur in einem goldenen Bikini. Braun gebrannt und blond patroullieren die gut aussehenden Girls auf Inline Skates seit 1965 auf den Straßen der Stadt und füttern die Parkuhren der Besucher, damit diese keine Strafzettel bekommen. Bezahlten einst die Geschäftsleute den Service, so trägt er sich heute selbst.

Samstag, 30. April 2011

Grafton

22. April – 24. April: Es ging mal wieder sehr Früh los. Leider war Karfreitag und auch in Australien haben somit die Feiertage begonnen. Hier ist dieses Jahr sogar bis einschließlich Dienstag frei. Denn an Ostermontag ist ANZAC Day. Da beide Feiertage auf einen Tag fallen, gibt es dann den Dienstag noch frei. Coole Sache, könnte in Deutschland doch ruhig auch so sein. Naja, zurück zum Thema. Durch die Feiertage war es für uns fast unmöglich eine Unterkunft zu finden. Es war alles schon ausgebucht und wenn es dann doch noch etwas gab, war es unbezahlbar und dazu auch noch eine Kaschemme. Wir haben noch etwas im Quality Inn in Grafton bekommen. Grafton ist im Landesinneren (100 km vom Meer), liegt zwar eigentlich auf unserer Strecke, dafür aber ziemlich unspektakulär. Eigentlich planten wir in Coffs Harbour zu bleiben, aber dort war nichts zu machen. Also auf nach Grafton.


Auf dem Weg nach Grafton sind wir einer Scenic Route gefolgt. Wir kamen sogar durch Crescent Head, leider haben wir Jimmy nicht gesehen. Weiter ging es an einem Fluss vorbei, dann durch den Busch. Wir haben einen Stopp am Smoky Cape Lighthouse gemacht. Von dort aus hatten wir einen super Blick auf das Meer und schöne Sandstrände. Sofort fiel uns auf, dass am Parkplatz überall Kot liegt. Es konnte nur eins sein. Kangorookot. Leider haben wir keine Kangoroos gesehen. Weiter führte uns die Scenic Route zu einer Ruine. War nicht ganz so interessant. Dann sind wir vom Weg abgekommen und kamen ans Meer. Genauer gesagt zur „Little Bay“. Es war sehr viel los dort. Menschen kamen zusammen zum grillen, Ball spielen und einfach nur Spaß haben. Und wer lag mittendrin? Eine Horde Kangoroos. Frei lebende Kangoroos. Ohne Furcht vor Menschen. Es war echt cool.
Weiter ging es Richtung Grafton. Vorbei an Coffs Harbour. Haben mal kurz gestoppt, aber schnell ging es weiter nach Grafton.

Am nächsten Tag sind wir in den „Gibraltar Range National Park“. Nach 90 minütiger Fahrt hat uns der Buschfahrer sicher ans Ziel gebracht und der Buschführer konnte somit seinen Aufgaben nachkommen. Es war echt relaxend. Aber wir waren mitten im nichts und es war keine Menschenseele weit und breit zu sehen. Nach einigen Kilometern kamen wir an einen Sumpf. Aus Sicherheitsgründen beschlossen wir, den Rückweg anzutreten. So ohne Handyempfang im nichts zu stehen und vielleicht im Sumpf zu versinken ist ja irgendwie uncool.
Für den nächsten Tag ist ein Statewechsel angesagt. Wir werden New South Wales verlassen und uns die nächsten Wochen in Queensland aufhalten. Gold Coast wir kommen J.


im Bush

haben wir auf dem Weg gefunden

süße, kleine Kangoroos und so zutraulich

Smoky Cape Lighthouse