Freitag, 27. Mai 2011

Cairns zum ersten18. Mai – 28. Mai: Anreisetag sowie der erste Regentag

18. Mai + 19. Mai: Der nächste Morgen begann früh und wir haben eine sehr stürmische und verregnete Nacht hinter uns. Nachdem wir alles gepackt hatten und für den Tag startklar waren, sind wir auf die Veranda zum Frühstück gegangen. Ausgezeichnet. Es gab Croissants, zwei verschiedene Sorten Toast, Nutella, 3 verschiedene selbstgemachte Marmeladen, Honig, Vegimate, Erdnussbutter etc. Außerdem O-Saft, Kaffee und ganz frisches tropisches Obst schön klein und mundgerecht geschnitten. Ach fast hätten wir die Cornflakes, Yoghurt, Milch vergessen. Es war auf jeden Fall „yummi“. Nach dem auschecken sind wir dann nochmals zum Strand gefahren und sind dort entlang gelaufen. Auch wieder zu den Creeks. Diesmal war Flut und die Creeks waren breiter und nicht mehr so glasklar. Wir haben die Augen aufgehalten und nach Krokodilen Ausschau gehalten. Leider ohne Erfolg. Danach ging es ab Richtung Cairns. Auf dem Weg dorthin haben wir dann einen wilden Cassowary gesehen. Da haben wir echt Glück gehabt, denn bei unseren Hosts haben wir leider keinen gesehen.

Nach einer guten Stunde sind wir in Cairns angekommen. Und haben endlich wieder Internet-sowie Handyempfang gehabt. Hier haben wir uns dann auch so gleich eine neue Bleibe für die nächsten Tage gesucht. Diese liegt außerhalb von Cairns im Örtchen Trinity Beach, es ist wieder ein Appartement. Leider nicht direkt am Meer, dafür aber mit drei Pools und einem großen Balkon, der auch gleichzeitig unser Esszimmer ist. Das lustige war die gute Frau vom Empfang, sie wollte uns das Appartement erst gar nicht geben. Denn wir mussten sie mehrmals beim Preis korrigieren. Dieser wich stark von dem Inserierten auf ihrer Homepage ab. Was uns schon gewundert hatte, denn die Motelsuite war teuerer als das 1-Raumappartement. Wir haben natürlich bekommen was wir wollten, da kam die Geschäftsfrau wieder zum Vorschein. Nachdem wir uns die Zimmer angeschaut und für würdig empfunden hatten, hieß es
auspacken. Nach einem leckeren Essen haben wir uns früh schlafen gelegt. Am nächsten Tag wussten wir noch nicht so recht was wir machen sollten, das Wetter war mal wieder bescheiden. Sehr stürmig und verregnet. Außerdem hatten wir uns auch noch keine Gedanken gemacht was wir machen wollten. Es gibt hier aber wirklich sehr viel zu erleben. Angefangen vom Great Barrier Reef (wobei das Wetter im Moment so schlecht ist, dass uns die Einheimischen, als auch die Menschen von Touristinfo davon abraten. Man würde nur Seekrank, das Wasser ist dreckig und man sieht nichts und beim Schnorcheln kommt einem oben das Wasser rein), Kuranda, die Tablelands, Cape Tribulation, Port Douglas und so weiter. Also haben wir uns den schönen Trinity Beach und später auch noch den Palm Cove angeschaut.
Der Mission Beach hat uns beiden jedoch besser gefallen. Auf dem Rückweg ging dann ein Aufschrei durch die Karre, Desi: „Ich glaub auf der Wiese neben uns sind lauter Kangaroos!“ Also schnell vom Highway runter, Tourieausrüstung raus und ab. Tatsächlich keine 50 Meter neben dem Highway eine riesige Horde Kangaroos, mehr als 100 auf zwei Wiesen. Oder besser gesagt Wallabies, die sind etwas kleiner. Hat uns auf jeden Fall den Abend gerettet. Seppi hat zum ersten Mal den Pool getestet und seine Runden geschwommen. Für die meisten Hotelgäste scheint er zu kalt zu sein, aber ihm hat es nicht ausgemacht. So hatte er ihn wenigstens für sich alleine.

Sonntag, 22. Mai 2011

Mission Beach:

17. Mai – 18. Mai: Der Tag hat wieder mit dem super Frühstück für bloß 1 $ begonnen. Danach sind wir in Townsville in das größte Riffaquarium der Welt gegangen. War schon beeindruckend. Was wir hier in Australien besonders lieben, ist der nahe Kontakt zu den Tieren. In jedem Zoo oder Tierpark gibt es sehr viele Leute die überall stehen und einem alles über die Tiere erzählen. Viele Tiere kann man auch anpacken. Somit ereignete es sich heute, dass wir einen Leopardenhai, einen Seestern und einen „Cleaningfish“ (das deutsche Wort hierfür kennen wir nicht; seine Aufgabe ist es zumindest, alles zu säubern. Jeden Fisch, Koralle oder was auch immer. In unserem Fall hat er unsere Finger gesäubert, hat ganz schön gekitzelt) berührt haben. Der Seestern ist ziemlich hart. Der Leopardenhai fühlte sich ledrig an und der
Cleanerfisch hat einfach viele kleine Beine gehabt, welche uns gekitzelt haben. Für die nächste Nacht haben wir einen Zwischenstopp in einem B&B (Hibiscus Lodge) in Mission Beach gebucht, bevor es zu unserem großen Endziel nach Cairns geht. Etwa 50 km vor Mission Beach begannen wir, die Auswirkungen von dem Zyklon Yasi zu sehen. Vieles war kahl und Bäume lagen kreuz und quer. Einige Häuser hatten keine Dächer mehr, sondern nur noch eine Plane. Bei unseren Hosts angekommen, waren wir echt positiv beeindruckt. Ein schönes großes Grundstück mit vielen Palmen, Federballnetz, Hollywoodschaukel, Cricket, sehr schönen Pool etc. erwartete uns. Echt unbeschreiblich schön. Robert und Adrienne, unsere Hosts, sind echt beide supernett. Der Bereich für die Gäste besteht aus einem Gemeinschaftsraum mit TV, Sofa, Kühlschrank etc. Dann gibt es drei verschieden Räume, welche alle ihr eigenes Bad haben
und komplett verschieden eingerichtet sind. Es gibt den Rainforestroom, Frangipaniroom und den Hibiscusroom. Gebucht hatten wir den Rainforestroom, haben uns vor Ort aber für den Hibiscusroom entschieden. Da wir in dieser Nacht die einzigen Gäste sind, war das alles kein Problem. Bei der Ankunft ist uns direkt der Kater ins Auge gefallen. Er hat uns sofort ans Mädchen erinnert und wir duften ihn so richtig durchknuddeln. Einen Freund mehr. Adrienne hat uns dann alles gezeigt und uns für den Abend auf die Veranda zwischen 6 und 7 Uhr eingeladen zu einem Drink. Außerdem werden wir morgen Früh unser Frühstück auch auf der Veranda zu uns nehmen und wenn wir Glück haben, kommt sogar ein Cassaworie (Straußenähnlicher Vogel) oder auch Wallabys vorbei. Am Nachmittag sind wir an den
Strand und dachten, wir wären im Paradies gelandet. So was von schön. Ein 14 km langer Strand mit Blick auf viele kleine Inseln (eine davon ist Dunk Island, wo Desi vor 20 Jahren schon einmal residiert hat). Am Rand standen oder besser gesagt liegen jetzt überall Palmen. Wie im Paradies. Für uns war dies der schönste Strand, den wir bisher gesehen haben. Jetzt fragt ihr euch, warum dort die Palmen liegen. Auch das sind noch die Folgen des Zyklons. Diese Region ist mit am schlimmsten betroffen gewesen. Die Palmen sind damals einfach so umgeknickt wie Streichhölzer und dementsprechend sah es auch aus. Wir hätten diesen schönen Fleck echt gerne mal vor dem Zyklon gesehen, war bestimmt unbeschreiblich schön. Die Insel Dunk Island beherbergte immer ein Resort, welches seitdem jedoch geschlossen ist.
Auch die Fährverbindung wurde eingestellt und die Insel ist nur noch für Arbeiter für den Wiederaufbau erreichbar. Der Strand soll wohl voll mit Glas sein und wird nun mehrfach gesiebt. Neueröffnung ist wohl erst Mitte 2012. Also werden wir das wohl nicht mehr miterleben. Wir haben eine lange Wanderung am Meer entlang gemacht. Ach und zum Wetter: Es war sehr sehr stürmisch und stark bewölkt. Irgendwann kamen wir zu zwei Creeks, welche im Untergrund nur aus Sand bestanden und das glasklare Wasser dann ins Meer lief. Wir haben es nicht geschafft diesen Fluss zu überqueren (mit Schuhen) und haben kehrt gemacht. Vielleicht war das gar nicht eine so dumme Entscheidung. Es gab übrigens auch einige Fußabdrücke im Sand, welche auf evtl. einen Hund (wobei sie waren recht groß) schließen lies. Ohne weitere Gedanken sind wir dann zurück zur Unterkunft und haben einen Drink mit den Hosts zu uns genommen. Es war echt schön. Draußen war es warm, die Fackeln wurde angemacht, alles echt unbeschreiblich schön. Bei den Gesprächen erfuhren wir dann, dass hier auch Krokodile leben und zwar vor allen Dingen an diesen zwei Creeks. Haben wir also wirklich Hundespuren gesehen? Das ist die große Frage, welcher wir wohl
morgen nochmals nachgehen müssen. Jetzt wird aber erst einmal geschlafen. Wir werden bestimmt von Tieren und Regenwald träumen, da wir das Fenster geöffnet haben und wir mitten im Regenwald wohnen und natürlich auch die Geräuschkulisse wahrnehmen. Gute Nacht und euch in Germany noch einen schönen Tag!













Donnerstag, 19. Mai 2011

Townsville

15. Mai – 17. Mai: Der Tag hat mit einem leckeren Frühstück auf dem Balkon begonnen. Danach haben wir alles zusammengepackt und einen letzten Blick aufs Meer erhascht und ab ging es. Desi & Seppi wieder on the road. Das heutige Ziel sollte Townsville oder Magnetic Island sein. Bis zu diesem Zeitpunkt stand das noch nicht fest. Magnetic Island ist eine Insel rund 8 km von Townsville entfernt mit der größten Koalapopullation an der Ostküste Queenslands. Leider gibt es dort nicht besonders viele Unterkünfte. Zwei Hostels und 2-3 Nobelschuppen, also nichts für die Mittelschicht. Desi wollte ja unbedingt ins YHA Hostel um wenigstens einmal im Hostel geschlafen zu haben, aber Seppi konnte sich mit diesem Gedanken einfach nicht mehr anfreunden. Bisher war seine Ausrede
immer gewesen: „Wenn wir mit der Karre vorfahren, werden wir auf jeden Fall ausgeraubt.“ Hier konnte er diesen Vorwand nicht nehmen, da die „Karre“ am Festland geblieben wäre und wir mit unseren Rucksäcken und dem Bus zum Hostel hätten reisen müssen. Eben wie echte Backpacker. Besonders reizvoll an diesem Hostel war, dass es direkt in oder neben einem Koala Sanctuary liegt in einer kleinen Bungalowanlage. Und nicht weit von einem schönen Strand gelegen. Wir haben uns dann für das Ibis in Townsville entschieden. Das war mit 254 $ für 2 Nächte das günstigste, was Townsville zu bieten hatte. Diese Stadt scheint nicht unbedingt auf Touristen, sondern mehr als Geschäftsstadt zu dienen. Wir haben direkt über die Homepage gebucht und wirklich einmal Glück gehabt. Zur Zeit gibt es bei Ibis eine Aktion für 1 $. Für diesen 1 $ pro Tag kann man wählen, ob man 1) kostenloses Internet 2) einen Parkplatz oder 3) das Frühstück umsonst möchte. Was soviel für uns heißt: 1) Internet haben wir mit unserem Stick ja selbst und in Townsville auch Empfang 2) das Ibis sowieso kostenlose Parkplätze hat (in diesem Fall hätten wir in die Tiefgarage des benachbarten Mercures fahren dürfen 3) wir haben natürlich das Frühstück genommen, welches sonst
normalerweise 24 $ pro Person und Tag kostet. Sprich wir haben also anstatt 96 $ für das Frühstück nur 2 $ gezahlt. Ganz schön Trickie, oder? An unserem Ankunftstag hatten wir nicht mehr so viel Zeit gehabt und sind nachmittags noch schön an der Strandpromenade hergelaufen. War alles ziemlich relaxend. Am Abend mussten wir „eat-out“ machen, da wir ja diesmal keine Küche zur Verfügung hatten. Das hatten wir gar nicht für so schwierig gehalten, als es letztendlich war. Man sollte ja meinen, dass in einer rund  150.000 Einwohnerstadt irgendwo mal ein Fastfoodladen ist. Aber wir haben keinen gefunden. Außer Subway, den wir dann auch nach langem Fußmarsch genommen haben. Immerhin hatten wir eh nicht viel Hunger (hatten am Mittag mal wieder bei Mc Donald’s ein Meal zu uns
genommen und ein fettes Eis mit Schokosoße J). Am Abend sind wir um die Ecke in einer Bar noch auf ein Bier eingekehrt. In der Empfangshalle des Hotels ist Sebastian dann auf einen Warnflyer gestoßen. Dieser besagte, dass es in dieser Region Moskitos gibt, die das Dengua Fieber auslösen können. Immerhin sind seit Februar schon 5 Leute infiziert worden (von 150.000 zzgl. Touristen). Das hat ihm doch ganz schön zu schaffen gemacht. Seitdem trägt er nur noch lange Sachen und auch Moskitospray haben wir sofort gekauft J. Die Nacht war solala. Irgendwie ziemlich warm, aber auf Klimaanlage nachts stehen wir ja nicht unbedingt und das so tolle und kleine Fenster konnte man auch nicht öffnen.

Am nächsten Tag sind wir früh aufgestanden und haben ein „delicious“ Frühstück zu uns genommen. Man konnte von einer Speisekarte wählen (Rührei, verschiedene Omletts und das ganze widerliche Frühstück wie Würstchen, Bohnen… eklig die Engländer). Zusätzlich gab es ein Büffet mit Croissants, Toast, Süßgebäck, Obst, Cornflakes, Müsli, Joghurt, Säfte, Kaffee… Fast so wie wir es sonst auch kennen. Hätten wir dem Ibis echt nicht zugetraut. Danach ging es ab zur Fähre, denn für diesen Tag war ein Ausflug auf die Magnetic Island geplant. Hin sind wir mit der Autofähre gefahren. Hier passten so rund 15-20 Autos drauf (war aber nur halbvoll). Die Überfahrt dauerte 40 Minuten und war ein wenig ruckelig. Auf der Insel selbst haben wir uns einen Tagespass für den Bus gekauft und ab ging es. Erst sind wir zu einem Wanderweg gefahren, wo wohl sehr viele Koala leben sollen. Wir sind gelaufen und hatten auch schon w
ieder eine Genickstarre, aber es war alles umsonst. Natürlich haben wir keinen gesehen. Da sollen 2.500 Koalas auf einer Insel leben (dort können sie bekanntlich ja auch nicht abhauen) und wir haben mal wieder keinen gesehen. Echt frustrierend. Die lieben kleinen grauen Tierchen können sich echt gut verstecken. Danach sind wir zu Horseshore Beach gefahren. Dies ist der größte und schönste Strand der Insel und es war auch ein Quallennetz vorhanden. Wir hätten also schwimmen gehen können. Aber was hinderte uns daran? Das Wetter. Es war mal wieder ein schlechter Tag mit viel kühlem Wind und Wolken und ab und zu gab es auch Regen. Also haben wir uns auf eine Bank am Strand gesetzt und einfach nur genossen.  Danach wollten wir zurück aufs Festland und haben den nächsten Bus genommen. Aber
an der Fährstation haben wir gemerkt, dass gar keine Fähre die nächsten 90 Minuten fährt. Fix im entscheiden, sind wir in denselben Bus wieder rein und haben uns durch die Gegend fahren lassen (es gibt eigentlich so gut wie nur eine Straße; Länge ca. 10 km ). Dann haben wir die nächste Fähre genommen. Diesmal die Passagierfähre. Dies ist ein Katamaran und benötigt bloß 20 Minuten um überzusetzen. Wie bereits erwähnt, es war sehr windig und dementsprechend auch der Wellengang. Wir saßen oben an Deck und sind ordentlich durchgepustet und geschüttelt worden (die Jack Wolfskin Outdoorjacken haben den Windtest übrigens mit Erfolg und Note „sehr gut“ bestanden J). Immer wieder wurden wir nass, da das Wasser bis zu uns aufs dritte Deck (ca. 7 Meter) reichte. Sebastian hat eine Wasserschildkröte
gesehen, wie sie an die Luft zum atmen kam und ist dann schnell wieder abgetaucht. Am Ende waren wir froh (besser gesagt Desi), als wir wieder festen Boden unter den Füßen hatten und können stolz sagen, dass wir doch echte Seebären sind. Seekrank wurden wir nicht, obwohl die Überfahrt echt heftig war. Im Hotel hat Desi dann ein kurzes Nickerchen gemacht, während Seppi sich im Internet die Fastfoodstandorte rausgesucht hat. Das heutige Abendessen gab es bei KFC. War nicht wirklich lecker.






Uluru (Ayers Rock)

Great Barrier Reef
Ja, ihr seht, wir waren zwischendurch noch am Ayers Rock und haben einen Ausflug zum Great Barrier Reef gemacht.

Das war natürlich ein Scherz. Der Berg hatte bloß eine Ähnlichkeit mit Ayers Rock und stand in Townsville. Außerdem gibt es in Townsville das größte Riffaquarium der Welt. Da waren wir mal zu Besuch. Geplant ist ein Auflug zum richtigen Great Barrier Reef in Cairns, aber man weiß ja nie was einem noch alles dazwischen kommt.

Airlie Beach

13. Mai – 15. Mai: Für unsere Verhältnisse früh am morgen erreichten wir unser Ziel Airlie Beach. Man kann es auch Deutschland Nr. 2 (noch vor Mallorca) nennen. Wir wollten an sich von hier aus auf eine der Whitsundy Islands reisen, um dort ein paar Tage bei Sonne und Strand zu relaxen. Also machten wir halt auf einem großen Parkplatz im Herzen des Ortes. Hier wurden wir schnell auf die vielen Campervans aufmerksam und da kam er auch schon der Greyhound um die Ecke. Nach den besagten Campervans oder vielleicht auch davor, dass beliebteste Fortbewegungsmittel der Backpacker. Hier saßen wir nun und suchten nach einer halbwegs akzeptablen Lösung, um auf die Inseln zu kommen. Denn entweder sind die Unterkünfte dort sehr teuer (ab 300 $ die Nacht aufwärts) oder aber nicht so wie wir uns es vorgestellt
hätten. Schlussendlich sind wir doch in Airlie Beach geblieben und haben uns ein Appartement geleistet. Von den vier Pools aus haben wir Blick auf die Whitsunday Islands und das Meer. Unser Appartement ist super ausgestattet und mit dem 25 qm Balkon ein echtes Highlight. Der Ort selber ist ganz auf Tourismus getrimmt. Neben unzähligen Hostels gibt es überall Kiosks, wo man Touren buchen kann. Um sich Beispielsweise den weißesten Sandstrand der Welt anzuschauen zahlt man günstigsten Falls 90$ pro Person und ist vier Stunden auf See für 1 ½ Stunden Strand. Das war uns dann von beidem zu viel und wir sind an unserm schönen Pool geblieben. An den zwei Abenden haben wir uns wieder Lecker gekocht und von unserem Balkon den Blick genossen. Was uns in Airlie Beach auch gefallen hat ist die supergroße Lagune. Eine große Poollandschaft am Meer mit Liegewiesen und Grillplätzen. Hier tummelte

Ausblick vom Balkon
sich das Backpacker Volk. Aber jetzt fragt ihr euch, warum ein Pool am Strand, sinnlos??? Nein, denn mehr als das halbe Jahr über befinden sich die Jellyfish in diesen Gewässern. Und diese können qualvoll zum Tod führen. Man findet am Strand überall Essigflaschen zur Behandlung der Verletzungen. Selbst abgetrennte Tentakel sind noch gefährlich und auf Plakaten wird empfohlen einen Anzug zum Schwimmen zu tragen, da man so zu 75% geschützt ist. Die Quallenzeit ist zwar gerade um, aber im Wasser war dennoch niemand. Kann einem ja auch nicht garantiert werden, dass die Quallen nicht noch da sind.



da ist aber jemand vertieft in den 7. Teil von Harry Potter
und das auch noch mit den Füßen im Blubberpool

Samstag, 14. Mai 2011

Cape Hillsborough

12. Mai – 13. Mai: Heute haben wir die längste Strecke auf unserer Reise hinter uns gebracht. 400 km. Und das wirklich nur durchs nichts. Oft ging die Straße geradeaus und um einen herum war nichts oder Busch. Kein Dorf, nichts. Wie bereits erwähnt, nächtigen wir heute im Cape Hillsborough National Park. Sogar in einem Resort mit eigenem Strand und weit und breit sonst nichts. Jetzt denkt ihr, boar wie können die sich das nur leisten. Pustekuchen. Es nennt sich Resort und ist ein Campingplatz. Wir haben eine Cabin gemietet. Schon auf den Bildern haben wir gesehen, dass es uns nicht gefallen wird, aber es gibt ja einen Grund dafür. Hier kommen morgens die Kangoroos an den Strand und trinken aus dem Meer. Außerdem sollen sie auch so überall rumlaufen, manchmal sogar vor deiner Unterkunft. Lassen wir uns mal
überraschen. Es gab mehrere Kategorien. Wir haben uns mal BEACHFRONT geleistet. Aber auch hier sind unsere Vorstellungen von der Realität abgewischen. Vorgestellt haben wir uns, dass die Cabin direkt am Strand ist und wir von der Terrasse aus die Kangoroos sehen können. Ja, wir sind nahe am Strand, müssen aber noch durch einen kleinen Wald und somit hätten wir auch die hinteren Cabins nehmen können, welche halt 10 Meter weiter entfernt waren. Unsere erste Cabin war shabby und es hat fürchterlich darin gestunken. Für diesen total überteuerten Preis haben wir gedacht, muss man das echt nicht hin nehmen. Haben dann auch eine andere bekommen. Der Geruch ist nicht so schlimm wie bei der ersten, es riecht hier halt nur nach Kellermuff. Und das Bad ist absolut disgusting. Jede öffentliche
Toilette sieht da echt besser aus. Aber es ist ja nur eine Nacht. WEHE Kangoroos ihr lasst euch nicht blicken und wir sind umsonst hier hin. Wir haben dann den Strand besichtigt. Amazing. Aber total. Flaches Meer, ein breiter Strand und ringsherum Palmen. Sogar Kokosnüsse hängen an manchen dran. Ein echter Traum. Danach sind wir durch die Anlage gelaufen (ca. 16 Uhr). Was stand da vor uns? Ein Wallaby. Und noch eins. Und da hinten auch noch eins. Sie saßen mitten in der Anlage und haben Gras gefressen. So süß. Nach einigen Fotos sind wir dann weiter und in eine Parkanlage vor dem Campingplatz. Da waren noch mehr. Auch den lachenden Hans und Truthähne haben wir gesehen. Am Ende angekommen, sind wir wieder an den Strand und haben Bilder gemacht. Plötzlich stand ein Wallaby hinter
uns und hüpfte fröhlich am Strand entlang. So Cute! Hoffentlich sehen wir morgen mehr. Leider wird es schon sehr früh dunkel (gegen 17.30 Uhr) und wir mussten in unsere shabby Cabin. Heute Nacht leben wir hier mit ein bisschen australischer Tierwelt. Einige Lizzards laufen hier rum, die wir auch leben lassen. Sebastian wurde schon zum Mörder einer roten Spinne und einiger Insekten. Falls wir es nicht überleben, es war schön mit Euch J. Jetzt gleich fängt Desperate Housewives an und dann müssen wir schnell schlafen. Denn morgen Früh geht’s früh los. Wir müssen um 6.15 Uhr am Beach sein. Um diese Zeit sollen die süßen Kangoroos kommen. Hoffen wir es. Gute Nacht!!!

Eine sehr bescheidene Nacht war es, mehrfach aufgewacht und diese Kälte, das waren schon neuseeländische Verhältnisse. Dazu noch unsere Cabin. Wir wurden gegen 5:45 Uhr wach und ab ging es zum Beach. Die Sonne war noch nicht aufgegangen und es war Dämmerung. Am Strand wartete schon ein weiteres Pärchen auf die Kangaroos und tatsächlich, da war auch schon das erste. Nach einigen Bildern in der fast Dunkelheit hüpfte es schnell davon. Wir dachten wir hätten es vertrieben, aber dem war nicht so, da stand ein Mann etwa 100m von uns entfernt und fütterte das liebe Tier. Sie schienen alte Bekannte zu sein und nach ein paar Minuten machte der Mann sich weiter den Strand entlang. Nach einiger Zeit kamen Wallabys an den Strand. Sodass es alles in allem 4 waren. Sie gingen allerdings nicht zum Wasser
wie Sebastian vermutet hatte, sondern suchten sich andere Dinge am Strand um an ihnen zu lecken. So holen sie sich ihre tägliche Portion Salz. Als dann der rote Feuerball langsam sich über eine der umliegenden kleinen Inseln erhob, war es an der Zeit zu gehen. Die Wallabys waren schon weg, und auch das große graue Kangaroo machte sich auf ins Strandgebüsch. Wir machten noch schnell ein paar Fotos vom wunderbaren Sonnenaufgang und ab ging es an den Frühstückstisch. Leckerer Toast mit Marmelade und Nutella. Doch halt was war das für ein Geruch, der Toaster stank nach Gammel und nach Muff. So hieß es ungetoastete Scheiben in der Kälte verzehren. Wir waren heute Morgen extra im Zwiebeloutfit zum Strand. Die Kältefront aus der Arktis war wirklich arktisch. Dann hieß es so schnell wie möglich weg vom Campingplatz, auf zu besseren Unterkünften. Wir werden wohl in diesem Leben keine Camper mehr werden!!












Yeppoon

10. Mai – 12. Mai: Nach langer Fahrt sind wir in Rockhampton angekommen. Rockhampton ist bekannt für seine Kühe und gar keine so kleine Stadt. Jedoch liegt sie nicht am Meer und somit für uns eigentlich recht uninteressant. Es gibt sehr viele Motels, aber sonst an Unterkünften sieht es eher bescheiden aus. Aber wir haben ja noch nichts zum schlafen. Erst einmal sind wir nach langer Zeit noch einmal bei Mc Donalds eingekehrt. Bisschen essen und vor allem Eis essen. In Deutschland ist der Mc Sundae ja schon echt lecker, aber hier gibt es ihn sogar in doppelter Größe J. Und wir hatten auch wieder Internet. Auf der Suche sind wir auf den Ort Yeppoon gestoßen. Gebucht haben wir jedoch noch nichts, immerhin wollen wir es ja noch einmal auf die spontane Art und Weise probieren. Also auf nach
Yeppoon. Bei der Apartmentanlage L’Amor haben wir Halt gemacht und uns die Apartments mal angeschaut. Waren echt super okay und mit Blick aufs Meer (sogar in der ersten Reihe, war nur noch die Hauptstraße dazwischen). Und der Preis war gut, die nächsten zwei Nächte werden einer der günstigsten. Es war schon später Nachmittag, schnell haben wir uns umgezogen und sind zum Meer geeilt. Der Strand hat uns nicht so gefallen. Er war zwar recht breit, aber zum Liegen eher ungeeignet, da der Sand von der Flut recht nass war. Aber zum Laufen eignet er sich super. Wir haben auch sehr viele gesehen. Trotzdem haben wir uns dort niedergelassen. Aber es war schon irgendwie sehr kühl. Ihr müsst wissen, wir haben mit dem Wetter ja kein Glück. Eine Kältefront zieht nämlich z.Zt. über Australien und wir hatten bloß 22°C. In anderen Teilen Australiens beginnt es bereits zu schneien. Am Abend sind wir dann zum Einkaufen und haben uns lecker gekocht.

Der nächste Tag war für eine idyllische Wanderung im 40 km entfernten National Park eingeplant. Kurz vor dem geplanten Ziel, kamen wir dann auf eine Schotterpiste und ein Schild zeigte uns, dass wir noch 11 km zu fahren haben. Ach so ein bisschen Schotter das macht uns nichts, dachten wir und fuhren weiter (im Internet wurde geschrieben, dass kein 4WD Wagen erforderlich ist).  „Slalom Baby“ war angesagt, hier einem großen Schlagloch ausgewischen, da einem anderen großen ausgewischen und beim nächsten dann rein, weil es rechts und links war. Aber tapfer ging es weiter. Zwischenzeitlich dachten wir mal daran, was ist, wenn wir eine Panne haben. Denn es war schon lange lange kein Auto mehr zu sehen. Und zum Wanderweg ging es ja schließlich von der Hauptstraße ab. Ersatzreifen
haben wir auch keinen. Aber auch von diesen Gedanken haben wir uns nicht abbringen lassen (im Notfall hatten wir bestimmt 10 Liter Getränke dabei und ein paar Chips). Etwa 4 km später mussten wir dann jedoch kapitulieren. Es ging über die gesamte Fahrfläche in eine Rinne nach unten und Steil wieder nach oben. Nicht nur, dass wir so mit unserem Sportflitzer mit Sicherheit aufgesetzt hätte, nein es kommt noch hinzu, dass die Rinne voll mit Wasser war, so dass wir auch noch Wasser im Auto gehabt hätten. Frustriert sind wir dann umgedreht und zurück nach Yeppoon gefahren. Dort haben wir eine kleine Shoppingtour gemacht und haben uns dann wieder an den Strand gelegt. Aber es war wieder sehr frisch. Am Abend sahen wir dann in den Nachrichten, dass wir die Kälteste Nacht und Morgen im ganzen Jahr hatten. Das haben wir übrigens auch im Bett gemerkt. Wir haben gefroren, mit diesen dünnen Decken hier wird einem ja nicht warm. Für morgen haben wir unsere Unterkunft bereits gebucht. Wir verraten euch, es geht in einen Nationalpark. Abenteuer pur!!

Heinz, heute bist du dran. Für dich haben wir auch etwas gefunden:


Na, regt das nicht zu einem Heckenumbau an? Wir saßen im Auto, sahen dies aus der Ferne und dachten beide dasselbe und an dich. Also schnell angehalten und ein paar Fotos für dich gemacht. Nett, oder?

Agnes Water

8. Mai – 10. Mai: Wo unser heutiges Ziel liegen sollte, war an diesem Morgen noch ungewiss. Aufgrund des fehlenden Internets hat sich die Vorbereitung auch eher etwas schwierig gestaltet. Schnell haben wir nach dem auschecken ein Internetcafe aufgesucht und haben uns mal in der Gegend umgeschaut. Jedoch war eins klar, das heutige Ziel musste diesmal nach etwas längerer Fahrzeit erreichbar sein, denn: so langsam läuft uns die Zeit davon. Bis Cairns sind es noch einige KM und wir wollen dort ja ein paar Tage verbringen und auch auf dem Weg sind noch nette Orte, an denen wir länger als einen Tag bleiben möchten. Heute war es auch gar nicht so einfach einen schönen Ort zu finden, denn langsam ist es etwas kahler besiedelt oder die Orte liegen nicht am Meer, was wir natürlich wollen. Oder aber wir haben
keine Unterkunft gefunden. Oder oder oder… Aber die nächsten zwei Nächte sind erst einmal gesichert. Es ging nach Agnes Water. Dies ist von Hervey Bay etwa 300 km entfernt und die Fahrtzeit betrug etwa 3,5 Stunden. Die Fahrt ging über den Highway und war eigentlich sehr monoton. Busch, Busch und nochmals Busch. Kaum ein Ort an dem wir vorbei kamen. Und dann erreichten wir Agnes Water. Von weitem sahen wir schon viele Backpacker. Bei näherem hinschauen noch viel mehr. Agnes Water ist (was wir bisher sagen können) ein sehr kleiner, aber feiner und idyllischer Ort. Es kann nicht so viele Einwohner geben und eigentlich gibt es auch nur 2-3 Straßen (glauben wir zumindest). Wir haben wieder ein Apartment gefunden. Im Internet hatten wir schon gelesen, dass die Einkaufsmöglichkeiten nicht so gut und teuer sein sollen. Getränke haben wir im Kofferraum immer viele dabei, aber so haben wir uns noch mit ein paar unverderblichen Waren in Hervey Bay eingedeckt. Und das war auch gut so, wie sich später rausstellte. Als wir die Rezeption erreichten, war diese erst einmal unbesetzt mit einer Info, dass diese in 15 Minuten wieder besetzt sei. Fing ja schon gut an. Zwischenzeitlich kam eine kleine Familie zu uns, die uns
erzählten, dass die Dame an der Rezeption ihr Zimmer am säubern sei, da sie gerade erst angereist seien und das Zimmer sehr dreckig sei. Ja super dachten wir. Als die Dame dann von ihrem Reinigungtripp zurück kam, gab sie uns die Schlüssel und meinte, wir sollten mal gucken, ob es richtig sauber sei, heute gäbe es einige Probleme mit dem Reinigungspersonal. So war es dann auch. Das Bett war okay, das Bad naja und unser Eß- Wohnbereich war wirklich nicht sauber. Man hätte ja wenigsten mal durchsaugen können. Was haben wir wohl getan? Angerufen und reklamiert. Nach einigen Minuten kam auch die völlig gestresste Rezeptionistin mit allem möglichen Putzzeug. Sofort kam sie rein und sagte nur „disgusting“ (ekelhaft). Sie rannte wie von einer Tarantel gestochen durch das Apartment und war über
die Reinigungskräfte am meckern, welche dann wohl auch ab morgen arbeitslos seien sollen. Wir haben die gute Frau dann alleine gelassen und haben erst mal eine Tour zum sehr nahe gelegen Beach gemacht (auf der Terrasse können wir das Meer hören). Anschließen haben wir den Beach nach einigen Hundert Metern verlassen und kamen in eine Art Regenwald oder wie man es auch immer ausdrücken soll. Dort war ein Fluss, der aber eher wie ein Tümpel stand und rings herum überall Palmen, komische Bäume, Lianen, Farne und und und. Wir konnten über Holzstege darüber laufen. War echt urig und schön. Dann kamen wir auf die Hauptstraße und den Weg zum nächsten Ort. Sie nennt sich Road 1770. Neben dieser sind wir dann Richtung Ort gelaufen. Und überall wieder nur Backpacker. Sebastian hat nach
seinem letzten Ausflug ja die Schnauze gestrichen voll von denen, was sich auch nicht änderte als wir in den IGA Supermarkt kamen. Es gab für uns kein Hackfleisch mehr zu kaufen. Und er nörgelte nur: Oh die Backpacker, haben sie wieder alles aufgekauft. Man muss dazu sagen, es sind wohl auch fast alle deutsch. Es gab noch einen weiteren Supermarkt, wo wir dann auch hin sind, denn wir wollten heute ja Hackfleischsoße essen. Als wir das Fleisch gesehen haben, wurde uns fast schlecht. Es war derbe braun und mit Sicherheit nicht mehr genießbar. Wie man das nur verkaufen kann?? So etwas sind wir hier echt nicht gewohnt. Eigentlich sieht alles wesentlich besser aus als in Deutschland und geschmacklich ist es das auf jeden Fall. Gut, wir haben also nichts gefunden (denn auch alles andere Fleisch war vergriffen), aber wir
hatten ja vorgesorgt. Es musste dann wohl heute auf Nudeln mit Tomatensoße hinauslaufen, lecker!! Aber wir kommen darüber hinweg. Die letzten 5 Tage hatten dafür ja immer gute Sachen. Rindersteak, Lamm, Fisch, Lendchen mit guter Pilzsoße. Also ihr seht, ihr müsst euch keine Sorgen machen J. Achso zum Apartment, es war nach unserer Rückkunft zwar besser, jedoch nicht das was man von 4,5 Sternen erwarten kann. Aber so ist das eben. Am Abend haben wir in der Badewanne noch komische krabbelnde Viecher gefunden. Sebastian meint es wären Termiten. Auch Ameisen haben wir gefunden. Draußen vor der Türe ist es nur am Summen und Desi ist auch schon total zerstochen. Jetzt kann der Urlaub in Agnes Water beginnen. Bis morgen J. Ach und noch etwas: An alle Muttis: Wir wünschen euch einen schönen Muttertag (auch ohne eure Kinder). Wir können uns leider nicht bei euch melden, denn wir haben weder Internet, noch Handyempfang, aber wir haben an euch gedacht und euch nicht vergessen.


Das war ein Balkon. Ein Traum.

In der Nacht sind wir vom Regen aufgewacht. Es muss derbe geschüttet haben. Leider änderte sich dies auch am Morgen nicht. Wir haben echt super Glück immer mit unserem Wetter. Was um Himmels Willen sollen wir an einem Ort wie Agnes Water bei Regen machen? (Eigentlich war ein Tag Sonnenbaden am Strand geplant). Wir haben die Augen zugemacht und durch. Im Regen ging es ab zum Auto und wir sind in den Ort 1770 gefahren. Dieser war noch viel viel kleiner als Agnes Water. Es gab ein paar Lookouts an die wir uns im nassen rangetastet haben. Doch schnell fiel uns auf, dass wir sowohl die Videokamera als auch den Fotoapparat im Apartment liegen lassen haben. Gut gemacht. So langsam klarte das Wetter etwas auf und wir sind ein bisschen durch die Landschaft gefahren auf der Suche nach vielleicht einem Wanderweg. Aber erfolglos. Am Ende der Straße kam ein Kreisel mit 4 Ein/Ausfahrten. Drei davon waren gesperrt und von der vierten kamen wir ja bereits. Also umdrehen. Ging uns aber zum Glück nicht alleine so. Im Ort hatten wir ein Internetcafe gesehen, da dachten wir uns doch, wenn wir schon kein eigenes haben, dann gehen wir doch dahin. Es gab dort ganze 3 Computer, welche auch alles besetzt waren. Auf dem Boden saßen weitere 5 Leute, die auf den nächsten freien Computer warteten. Absolutely Crazy. Wir wollten nicht warten und sind wieder gegangen. Im Großen und Ganzen war es irgendwie ein ziemlich bescheidener Tag. Natürlich wissen wir auch wieder nicht, was unser nächstes Ziel ist, denn ohne Internet manchmal sehr schwierig. Lasst euch überraschen.